Weinbau mit Tradition

Das Jahr 1900 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Kalterer Weinwirtschaft: 70 Kalterer Besitzer von Weingütern schließen sich zur Ersten Kellereigenossenschaft Kaltern zusammen. Sie wollen die Vinifizierung der von ihnen produzierten Trauben  und die Vermarktung ihrer Weine künftig selbst in die Hand nehmen.

Noch im selben Jahr beginnen die Arbeiten für die Verwirklichung des bauhistorisch interessanten Gebäudes, das in unmittelbarer Nähe des Bahnhofsgeländes der Überetscher Bahn entsteht. 1925 folgt mit der Gründung der Neuen Kellereigenossenschaft ein weiterer wichtiger Schritt. Ihr Betriebssitz liegt ebenfalls in Bahnhofsnähe.

Aus dem Zusammenschluss dieser beiden Genossenschaft entsteht die Erste+Neue.

Heute bringen 400 engagierte Weinbauern ihre jährliche Lese in den Keller ein. Malerisch liegen die Rebterrassen der Mitgliedsbauern im Gebiet rund um den Kalterer See und auf dem Plateau am Fuß des Mendelgebirges. 

Die gesamte Anbaufläche beträgt rund 230 Hektar und ist auf verschiedene Einzellagen verteilt, deren Sorten vielfach klangvolle Namen tragen. Die Lese aus Cru- und Spitzenlagen werden in gesonderten Verfahren zu vollendeten Spitzenweinen ausgebaut, die den Kenner begeistern.

Dank der Erfahrung und der Experimentierfreude von Generationen baut die Erste+Neue heute ausgezeichnete Traubensorten gekonnt zu renommierten und bekannten Weinen aus. Darunter die Südtiroler Originale Gewürztraminer, Lagrein und Vernatsch sowie internationale Größen wie Chardonnay, Blauburgunder, Cabernet und Merlot. Besonders beliebt sind auch der elegante Weißburgunder und der fruchtige Sauvignon.